11.02.2021
ID: 3500

Praxisorientierter Einstieg in die Künstliche Intelligenz

Industrieunternehmen haben die Möglichkeit auf reale Anwendungsszenarien zurückzugreifen

Das Bildungsmodul „Machine Learning Vision“ greift die Trends im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des Machine Learning auf. Die optische Qualitätsprüfung als Anwendungsszenario ist nah an der Praxis im industriellen Umfeld. Durch zusätzliche Lernmaterialien sind die Inhalte in einem didaktischen Konzept aufgebaut, bei dem sich theoretische Wissensvermittlung und praktische Experimente abwechseln.

Technische Aus- und Weiterbildung im Bereich Machine Learning

Künstliche Intelligenz und Machine Learning durchdringen aktuell den industriellen Bereich. Hervorgerufen wird dieser Trend durch immer leistungsstärkere Rechner. Dadurch können große Mengen von Sensordaten systematisch analysiert und Handlungsempfehlungen vorgenommen werden. Mit „Machine Learning Vision“ greift Festo Didactic diese Trends auf. Das Bildungsmodul ermöglicht einen praxisorientierten Einstieg in das Thema. „Unser Ziel ist es, den Industrieunternehmen reale Anwendungsszenarien in Form von Lernlösungen für die technische Aus- und Weiterbildung an die Hand zu geben. Dadurch können Fachkräfte gezielt auf die Praxis von Morgen vorbereitet werden,“ sagt Dr. Hans Jörg Stotz, Member of the Management Board, Festo Didactic.

 

Reale Anwendungsszenarien für Industrieunternehmen

Als Anwendungsszenario dient die optische Qualitätsprüfung, welche beispielsweise die Unterscheidung von Gut- und Schlechtbauteilen ermöglicht. Auf Seiten der Hardware kommt ein industrielles Kameramodul zum Einsatz, das sowohl „stand-alone“ als auch als Teil einer ganzen Lernfabrik betrieben werden kann und mittels entsprechender Machine Learning-basierter Software verbunden ist. Allen Vorhersagen nach wird sich der Anteil an derart intelligenter Software innerhalb moderner Produktionssysteme in den kommenden Jahren weiter vergrößern. „Eine fundierte Aus- und Weiterbildung ist der Schlüsselfaktor, um in Zukunft derart komplexe Systeme zu beherrschen und gewinnbringend anzuwenden,“ so Dr. Tobias Schubert, Referent Industrie 4.0, Festo Didactic.

 

Lernmaterialien sorgen für didaktische Unterstützung

Die Lernunterlagen bieten zunächst einen Überblick und erläutern die gängigsten Begriffe. Zudem stellt die Lernsoftware eine Einführung in die notwendigen Operationen im Bereich der optischen Qualitätsprüfung insbesondere mit neuronalen Netzen bereit. Aufgrund vorbereiteter Daten können Einsteiger die Experimente ohne Programmierkenntnisse durchführen.

Festo Didactic ist führender Anbieter in technischer Aus- und Weiterbildung. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio bietet Kunden ganzheitliche Bildungslösungen in Themen der industriellen Automatisierung. Das breit gefächerte Angebot erreicht Berufsschulen und Universitäten sowie Forschungszentren und Industriekunden. Festo Didactic gehört zum global ausgerichteten, unabhängigen Familienunternehmen Festo mit Hauptsitz in Esslingen a.N. Die 808 Mitarbeiter der Festo Didactic in 61 Festo Landesgesellschaften erzielten im Jahr 2020 mit 56.000 Kunden einen Umsatz von 143 Mio. EUR.

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