17.01.2020
ID: 2530

Einbaufertige Lösungen für das Lab on a Chip

Automatisierung und Engineering von In-Vitro-Diagnostik

In Arztpraxen ermöglichen mobile Analysegeräte mit dem so genannten „Lab on a Chip“ schnelle Tests zum Nachweis von Erregerarten bei bakteriellen oder viralen Erkrankungen. Genau für diese Gerätetypen zur Durchführung der In-Vitro-Diagnostik bietet Festo einbaufertige Automatisierungslösungen inklusive kundenspezifischem Engineering – zur Entlastung der Gerätehersteller.

Für Tischgeräte, bei denen medizinische Analysen auf postkartengroßen Kassetten („Lab on a Chip“) durchgeführt werden, hat Festo passende Miniaturzylinder, -ventile und -sensoren parat. Noch wichtiger aber sind einbaufertige kundenspezifische Lösungen, die Festo im Collaborative Engineering mit Kunden gemeinsam entwickelt.

 

Konzentration auf Kernkompetenzen

Die einbaufertigen Lösungen sind kompakte, platzsparende Module, die klare Schnittstellen zur einfachen Integration haben und damit reduzierte Time-to-Market für die Kunden bieten. Damit können Hersteller und Entwickler solcher Tischgeräte sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Für die Automatisierung der Analyseprozesse auf den postkartengroßen Kassetten können sie sich beim Engineering auf das langjährige Automatisierungs-Know-how der Ingenieure und Entwickler bei Festo verlassen.

 

Die Kassetten enthalten neben Kanälen und Reservoirs für Chemikalien einen Bereich, an dem beispielsweise ein Tropfen einer Blutprobe aufgebracht wird. Wird die Kassette ins Gerät geschoben, startet der Analyseprozess. Miniaturzylinder aktivieren mittels Druckluft die Reservoirs mit den Chemikalien. Dabei werden die Membranen auf den Kassetten nach unten gedrückt. Die Chemikalien machen sich zum richtigen Zeitpunkt auf den Weg durch die Kanäle (Kapillarkräfte), um mit dem Blut zu reagieren. Am Ende des mehrstufigen Analyseprozesses wird das Analyseergebnis ausgelesen.

 

Komplettes Automatisierungsportfolio

Die Miniatur-Zylinder EG und EGZ bieten Aktorik auf kleinstem Raum. Mit den Miniatur-Ventilen VOVK, MHA1, VEMC und VEMP lassen sich viele, dicht gepackte Kanäle ansteuern. Zur Drucküberwachung kommen Miniatur-Sensoren SPTE zum Einsatz. Die Proportional-Druckregelventile VEAB mit Piezotechnologie runden das Automatisierungs-Portfolio für die In-Vitro-Diagnostik von Festo ab.

Über Festo:

Festo ist gleichzeitig Global Player und unabhängiges Familienunternehmen mit Sitz in Esslingen am Neckar. Das Unternehmen liefert pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik für 300.000 Kunden der Fabrik- und Prozessautomatisierung in über 35 Branchen. Produkte und Services sind in 176 Ländern der Erde erhältlich. Weltweit rund 21.000 Mitarbeiter in 61 Ländern mit über 250 Niederlassungen erwirtschafteten 2019 einen Umsatz von ca. 3,07 Mrd. €. Davon werden jährlich rund 8 % in Forschung und Entwicklung investiert.

Im Lernunternehmen beträgt der Anteil der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen 1,5 % vom Umsatz. Lernangebote bestehen aber nicht nur für Mitarbeiter: Mit der Festo Didactic SE bringt man Automatisierungstechnik in industriellen Aus- und Weiterbildungsprogrammen auch Kunden, Studierenden und Auszubildenden näher.

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Festo LifeTech
Mit mobilen Analysegeräten lassen sich schnelle Tests zum Nachweis der Erregerart bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten sowie anderer bakterieller oder viraler Erkrankungen durchführen.
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Ventilbaugruppe In-vitro Diagnostik
In-Vitro-Diagnostik leicht gemacht: einbaufertiger Ventilblock zur Ansteuerung der Kassetten in Tischgeräten.

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